Die Grundschülergeneration speed4

Der Beitrag gegen Bewegungsmangel.

08. Mai 2013

Die Zahlen sind alarmierend: Zwei Drittel der deutschen Schulkinder bewegen sich an einem Schultag weniger als eine Stunde. Demgegenüber verbringen Jungen und Mädchen mehr als neun Stunden sitzend.
Aus der Idee, Kinder spielerisch für einen Laufwettbewerb zu begeistern, ist Deutschlands größter Sportwettbewerb für Grundschüler geworden.

Die Qualifikation für das Stadtfinale im Beetzsee Center am 18.05.2013 absolvieren die Kinder in der Grundschule am Krugpark, Grundschule „Gebrüder Grimm“, Theodor-Fontane-Schule, Georg Klingenbergschule sowie in der Frederic Curie Schule. Die Vorrunden der speed4.Schulmeisterschaft, die sportwissenschaftlich und pädagogisch geschulte Mitarbeiter realisieren, werden im Normalfall in den regulären Schulsport integriert oder als Teil von Sportfesten durchgeführt. Vier bis fünf Läufe legen die Kinder im speed4-Parcours zurück. Zeit genug, um Vertrauen in die Technik, die motorischen Herausforderungen und die eigene Leistungsfähigkeit zu fassen. M. Härzschel von speed4: „ Die Kinder verbessern sich von Lauf zu Lauf. Dies trifft auch auf die leistungsschwächeren Kinder zu und motiviert diese besonders. Die ausgegebene Qualifikationszeit schaffen am Ende alle.“

Die technische Raffinesse des speed4-Parcours ist die bis auf die Hundertstelsekunde genaue Messung der Laufdaten. Erfasst wird nicht nur die Gesamtzeit, sondern auch die Reaktionsschnelligkeit, die Beschleunigung auf gerader Strecke, die Wende und zum Abschluss der Slalomlauf zurück ins Ziel.
Härzschel: „Bei mindestens einer dieser Teilzeiten, die auf einem Laufbon ausgedruckt werden, ist selbst das leistungsschwächste Kind mit den leistungsstärksten Kindern in der Klasse konkurrenzfähig.“

Nicht zuletzt fungieren die Laufbons auch als Belohnungswerkzeug. Denn neben den vier Einzelwerten und der Laufgesamtheit ist auf den sportlichen Kassenzetteln auch ein Logo eines der Partner der Veranstaltung abgedruckt. Mit jedem Lauf sammeln die Jungen und Mädchen also Bons, die sie ab einer bestimmten Anzahl bei den Partnern eintauschen können. Somit gehe kein Kind bei einer speed4-Schulmeisterschaft mit leeren Händen nach Haus, in die zudem Erinnerungsurkunden und auch Medaillen und zum Teil sogar Pokale wandern. Die Finalveranstaltungen werden dabei zu echten Sportevents mit Stadionatmosphäre.

In etwa 450 deutschen Städten macht die speed4-Schulmeisterschaft im Jahr 2013 Station. 500.000 Kinder werden damit ihre Runden im speed4-Parcours drehen.
Schon jetzt zeichnet sich ab, dass der Wettbewerb auch zukünftig weiter wachsen wird. Härzschel: „Die Schulen sind von der kostenlosen und attraktiven Ergänzung des regulären Schulsports begeistert. Und inzwischen begleiten den Wettbewerb auch einige Sponsoren, die nicht nur die Eltern als potentielle Kunden ansprechen wollen sondern auch das gesamtgesellschaftliche Potential des Projektes sehen.
Denn inzwischen bewegt die speed4-Schulmeisterschaft bereits eine ganze Grundschülergeneration.“